Welcome to Miami

Published on January 6, 2026 at 7:56 PM

Wo fang ich diesmal an? Naja am besten bei Weihnachten.

Wir habens uns so schön wie möglich gemacht und auch die österreichische Tradition weiter geführt. Da wir nicht wirklich wissen wie das jetzt so funktioniert mit dem Christkind und Santa, hat Papa vorgeschlagen dem Christkind zu schreiben und zu fragen, ob es Zeit hat und zu uns kommen kann oder ob in diesem Jahr Santa zu uns kommt. Wir mussten nämlich wissen ob das Christkind den Baum schmückt, oder ob das in diesem Jahr wir machen. Die Antwort kam prompt ebenfalls per Post: Das Christkind nimmt sich Zeit für uns. 

Am Weihnachtsabend haben wir dann noch kurz einen Besucher gehabt, George, unser Nachbar hat uns Gesellschaft geleistet und sich unserer Weihnachtstradition angeschlossen. 

 

Am nächsten Tag ging dann die Reise los. Wir sind nach Myrtle Beach zum Flughafen gefahren und mit zwei Stunden Verspätung in den Flieger nach Fort Lauderdale gestiegen. Dort angekommen wurden wir dann zur Autovermietung gefahren. Hier regierte das Chaos, was bedeutet dass wir hier ebenfalls fast drei Stunden aufs Auto warten mussten. Die Begründung auf meine Frage welches Problem es denn gäbe: There is no problem, we are just busy. Gut, dass das Tablet dabei war und die Kinder beschäftigt hat. Also irgendwann haben wir dann das Auto bekommen, sind eine gute halbe Stunde zu unserer Unterkunft in Miami Beach gefahren und haben erst mal ausgepackt. 

Dann auf der Suche nach etwas essbarem (es war Feiertag) sind wir auf eine Pizzeria gestoßen die glücklicherweise offen hatte. Ich sags euch, eine der besten Pizzen die ich je gegessen habe, sehr italienisch, dünner, knuspriger Boden, super leckerer Belag. Jonas ist während der Autofahrt eingeschlafen und hat dann am nächsten Tag zum Frühstück die übrige Pizza vertilgt. 

Dann wars Zeit fürs Bett für uns alle. 

 

Am nächsten Tag wollten dann alle gleich mal zum Strand. Klar, bei 27 Grad strahlender Sonnenschein, was macht man sonst in Miami Beach. Wir hatten einen tollen Tag und auch das Meer hatte angenehme 24 Grad. Was will man mehr, wenn alle anderen in Conway frieren oder in Deutschland und Österreich sogar im Schnee versinken (sorry guys)

 

Für den darauffolgenden Tag haben wir uns eine Everglades Bootstour gebucht. Eine Stunde mit dem Bus hin (danke Tablet) 45 Minuten Boot fahren, einmal durch den kleinen Bereich mit Alligatoren (in Florida gibt es keine Krokodile sondern Alligatoren), Schlangen, Schildkröten, nicht so wirklich spektakulär und wieder eine Stunde mit dem Bus zurück. Die Bootstour an sich war sehr laut aber trotzdem super, einen Alligator haben zumindest wir leider nicht gesehen. Am Abend haben wir uns dann noch den Sonnenuntergang am Hafen angesehen.

 

Ein Besuch im Zoo stand dann am nächsten Tag an. Der Zoo von Miami ist eine wirklich wunderschöne, riesengroße Anlage. Grün über grün, gut große Gehege für die Tiere, ein super Spielebereich für die Kinder mit normalem Spielplatz und Wasserspielplatz (gut, dass Mama ein Handtuch und frische Klamotten eingepackt hat), außerdem kann man an vielen Stellen seine Wasserflaschen auffüllen ohne dafür zu zahlen und dieses Wasser schmeckt nicht mal nach Chlor. Super Ausflug mit Wiederholungsbedarf.

Am selben Abend hatten wir uns dann kurzfristig noch eine Nacht-Bootstour gebucht.

Die Skyline von Miami bei Nacht, vorbei an den Häusern/Villen der Stars, wie Jennifer Lopez, Jackie Chan, den Beckhams oder Ricky Martin. Das wäre auch bei Tag eine Tour wert. 

 

Letzter Tag vor der Heimreise haben wir noch einen Strandtag eingelegt, warum auch nicht, Wetter und Wasser ausnutzen heißt es, den in Conway sind's mindestens 10 Grad weniger.

Also haben wir uns nochmal in die Fluten gestürzt, am Strand entspannt und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Am Abend dann nochmal den Sonnenuntergang am Hafen angesehen.

 

Am Dienstag gings dann nach 5 Nächten wieder zurück nach South Carolina und zurück ins kalte Conway.

Aber vorher, wie soll es auch anders sein, hatte unser Flieger alles in allem 2 Stunden Verspätung. Leider waren wir sowieso schon zu früh am Flughafen somit mussten wir ca. 3,5 Stunden auf den Abflug warten. Was soll ich sagen, Danke Tablet. Ich weiß, aber in solchen Fällen ist das eben wirklich eine Art Laune Retter. 

Nach einer weiteren guten Stunde dann angekommen in Myrtle Beach, Koffer holen, mit Golfcar-Lift zum Auto gebracht und ab nach Hause. Angekommen zu Hause haben wir dann die Kinder ins Bett gebracht, angefangen die Wäscheberge zu waschen und sind dann selber ins Bett.

 

Fazit Urlaub Miami: Abgesehen von den extremen Kosten die schon alleine beim Parken anfallen war der Urlaub wirklich toll und darf gerne wiederholt werden.

 

Was ist sonst noch passiert.....Die Kinder und ich waren im Kino, an Sylvester waren wir um elf im Bett und Oma und Opa verlängern ihren Aufenthalt bei uns, was uns natürlich alle riesig freut.

 

 

 

 

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